The Legend of Zelda: A Link to the Past (snes) © 1991 Nintendo

Genre: Action-Adventure

Der dunkle Zauberer Agahnim legt einen fluch über das Land Hyrule, sperrt den König in den Kerker und legt einen bann über alle Soldaten des Reiches. Dem jungen Helden Link erscheint Prinzessin Zelda im Traum, die ihn anfleht, sie aus dem Kerker zu befreien - auf dem Weg zu ihr findet Link seinen verletzten Onkel, der ihm Schwert und Schild überreicht - das Abenteuer beginnt.

Während seines Abenteuers begegnen Link Soldaten, Spinnen, Krähen, Würmer, Geister und allerlei andere feindlich gesonnene Lebewesen in allen Formen und Farben, die er mit Schlägen seines Schwertes in Echtzeit bekämpft. Getötete Feinde hinterlassen oft Lebensenergie und Münzen, welche im Dorf gegen Tränke, Bomben und ähnliches eingetauscht werden können. Auch unter Gras halten sich oft kleine Schätze verborgen, Link mäht es zu diesem zweck mit einem Rundumschlag nieder.

Level me up, Scotty!

Im fortschreitenden Spielverlauf findet Link Herzcontainer, die die Anzahl der anfänglichen 3 Lebensenergieherzen erhöhen, auch Bossgegner hinterlassen diese begehrten Objekte. Zudem kann Link Schwert, Bogen und Schild aufrüsten und auch den Boomerang, mit dem er Gegner lähmen kann,
verbessern. Zudem stehen ihm noch zahlreiche andere Items zur Verfügung. So kann er mit einer Lampe fackeln entzünden, um dunkle Dungeons auszuleuchten.

Link kann auch vier leere Gläser finden, in denen er Heiltränke aufbewahrt, oder eine Fee, die ihn im Falle seines Todes wieder zum Leben erweckt. Mit einem speziellen Handschuh kann Link felsen zur Seite räumen, die ihm vorher den Zugang zu bestimmten Teilen der Spielwelt blockierten.
Auch kann er Schwimmflossen kaufen, mit denen er nicht nur flaches, sondern auch tiefes Wasser betreten kann. Die Entwickler sind ständig bemüht, den Spieler durch neue Rätsel und kleine
Belohnungen bei der Stange zu halten. Mit einer Übersichtskarte kann Link jederzeit seine Position in der Spielwelt feststellen - auch Aufgaben die er zu erledigen hat, werden dort markiert, z.b. die drei Teile des Triforce die es zu finden gilt.

Faster, Harder, Zelda

Der Spieler muss viele Dungeons, Kerker, Höhlen und Schlösser betreten, die teilweise auch mit hinterhältigen Fallen gespickt sind, denen es auszuweichen gilt. Gegner werden stärker, und auch die insgesamt 14 Bossgegner, die Link in seinem Abenteuer bezwingen muss, verlangen immer mehr Taktik und fügen größere Schäden zu. Link muss Schlüssel finden und Schalter umlegen, und ab und zu auch ein kleines Schiebepuzzle lösen - nichts davon ist frustrierend schwer.

Das Spielgeschehen läuft schön flüssig, die Grafiken sind schön gezeichnet. Die Musik wurde nicht per Computer erstellt, sonder von einem Orchester aufgenommen und anschliessend digital ins Spiel eingefügt - sie ist bombastisch. Auch an der intuitiven Steuerung ist nichts auszusetzen, in der Hitze des gefechts kann es zwar mal vorkommen das man mit dem Schwert in die falsche Richtung schlägt, aber die meiste Zeit überzeugt das snes-pad.

FAZIT: Tolle Story, tolle Atmosphäre, tolle Animationen, tolle Rätsel, einfach alles toll - Zelda 3 gehört zu den absoluten Glanzlichtern auf dem snes, und ist für alle RPG Fans ein Pflichtkauf. In seiner Perfektion wird es vielleicht nur noch von dem recht ähnlichen, legendären Secret of Mana getopt.

Wertung: 8|10 Retro-Wertung: 10|10